Thermoelementtypen
| Thermoelement Typ |
Nützlich/Allgemein Anwendungsbereich |
Notizen |
|---|---|---|
| B | 1370-1700 °C (2500-3100 °F) |
Verunreinigungsanfällig, müssen geschützt werden. |
| C* | 1650-2315 °C (3000-4200 °F) |
Keine Oxidierungsbeständigkeit. Vakuum, Wasserstoff oder inerte Atmosphären. |
| E** | 95-900 °C (200-1650 °F) |
Höchste Ausgabe von Grundmetall-Thermoelementen. Nicht anfällig gegen Korrosion bei kryogenen Temperaturen. |
| J | 95-760 °C (200-1400 °F) |
Reduzieren der Atmosphäre empfohlen. Eisenschenkel Oxidierung bei erhöhten Temperaturen ausgesetzt, zum Kompensieren ein größeres Messgerät verwenden. |
| K** | 95-1260 °C (200-2300 °F) |
Gut geeignet für oxidierende Atmosphären. |
| N | 650-1260 °C (1200-2300 °F) |
Zur allgemeinen Verwendung, bessere Oxidierungs- und Schwefelwiderstandsfähigkeit als Typ K. |
| R | 870-1450 °C (1600-2640 °F) |
Oxidierende Atmosphäre empfohlen. Verunreinigungsanfällig, müssen geschützt werden. |
| S | 980-1450 °C (1800-2640 °F) |
Laborstandard, hoch wiederholbar. Verunreinigungsanfällig, müssen geschützt werden. |
| T** | -200-350 °C (-330-660 °F) |
Am stabilsten in kryogenen Temperaturbereichen. Ausgezeichnet mit oxidierenden und reduzierenden Atmosphäre innerhalb Temperaturbereich. |
Typ E
Das Thermoelement Typ E ist geeignet zur Verwendung bei Temperaturen bis zu 900 °C (1650 °F) in einem Vakuum, einer inerten, mild oxidierenden oder reduzierenden Atmosphäre. Bei kryogenen Temperaturen wird das Thermoelement keiner Korrosion ausgesetzt. Dieses Thermoelement hat die höchste EMF-Ausgabe pro Grad von allen gewöhnlich verwendeten Thermoelementen.
Typ J
Der Typ J kann verwendet werden, freigelegt oder verdeckt, wo kein freier Sauerstoff vorhanden ist. Zur Reinlichkeit und längeren Nutzungsdauer wird ein Schutzrohr empfohlen. Da JP- (Eisen) Draht bei Temperaturen über 540 °C (1000 °F) schnell oxidiert, wird empfohlen, dickere Drähte zur Kompensierung zu verwenden. Die maximal empfohlene Betriebstemperatur ist 760 °C (1400 °F).
Typ K
Aufgrund seiner Zuverlässigkeit und Genauigkeit wird Typ K weitgehend bei Temperaturen bis zu 1260 °C (2300 °F) verwendet. Es ist gute Praxis, diese Art von Thermoelement mit einem passenden Metall- oder Keramik-Schutzrohr zu schützen, besonders in reduzierenden Atmosphären. In oxidierenden Atmosphären, wie elektrischen Hochöfen, ist ein Schutzrohr nicht immer erforderlich wenn andere Bedingungen passend sind. Es wird jedoch für Reinlichkeit und allgemeinen mechanischen Schutz empfohlen. Type K hat gewöhnlich eine längere Lebensdauer als Typ J, da der JP- (Eisen) Draht schnell oxidiert, besonders bei hohen Temperaturen.
Typ N
Diese nickelbasierte Thermoelement-Legierung wird gewöhnlich bei hohen Thermoelementen bis zu 1260 °C (2300 °F) verwendet. Typ N ist zwar kein direkter Ersatz für Typ K, leistet aber einen besseren Widerstand gegen Oxidierung bei hohen Temperaturen und hat eine längere Nutzungsdauer in Anwendungen, wo Schwefel vorhanden ist.
Typ T
Dieses Thermoelement kann in oxidierenden oder reduzierenden Atmosphären eingesetzt werden, jedoch wird für den längeren Gebrauch ein Schutzrohr empfohlen. Aufgrund seiner Stabilität bei niedrigen Temperaturen ist dies ein überlegenes Thermoelement für eine große Auswahl von Anwendungen in niedrigen und kryogenen Temperaturen. Es wird ein Betriebsbereich von -200 °C bis 350 °C (-330 °C bis 660 °F) empfohlen, aber es kann bis -269 °C (-452 °F) (Siedehelium) verwendet werden.
Typen S, R und B
Die empfohlene Höchst-Betriebstemperatur für Typen S oder R ist 1450 °C (2640 °F). Typ B wird für Temperaturen bis zu 1700 °C (3100 °F) empfohlen. Diese Thermoelemente können leicht verunreinigt werden. Reduzierende Atmosphären sind besonders schädlich für die Kalibrierung. Thermoelemente aus Edelmetallen sollten immer, je nach den Bedingungen, durch ein gasdichtes Keramikrohr, ein sekundäres Aluminiumrohr und ein Siliziumkarbid- oder Metallaußenrohr geschützt werden.
W-5 Prozent Re/W-26 Prozent Re (Typ C*)
Dieses refraktäre Metall-Thermoelement kann bei Temperaturen bis zu 2315 °C (4200 °F) eingesetzt werden. Da es keinerlei Beständigkeit gegen Oxidierung aufweist, ist seine Verwendung auf Vakuum-, Wasserstoff- oder inerte Atmosphären beschränkt.